Im Paramo und der Nebel auf 4700 m

 



Wir wollen ein wenig die Anden erkunden und buchen eine Tour hinauf zum Paramo. Pipa ist unser Chauffeur und Bruce heißt unser Guia.



Wir passieren dabei mehrere Dörfer, die allesamt von der Landwirtschaft leben.



Kartoffeln, Brokkoli, Knoblauch, Karotten gedeihen bis über 3000 m.



Die Arbeit der Bauern ist mühsam, denn sie haben kaum Maschinen.



Direkt an unserer Anfahrtstrasse steht diese Kirche. Sie besteht aus unzähligen großen und kleinen Steinen, ohne Mörtel! Sie wurde von einem 80 jährigen Mann errichtet.



Ab ca. 3500 m sind wir im Paramo, einer fantastischen baumlosen Landschaft.



 Dort zeigt sich wie hingetupft eine bunte Blütenlandschaft.



Der Arnika blüht hier violett am Rande einer kleinen Lagune.



Doch die dominierenden Pflanzen im Paramo sind die Frailejones. Ganz eigenartige Gebilde! Es gibt etwa 150 Arten.



Sie wachsen nur 1 cm im Jahr, speichern Wasser im Stamm, haben samtige Blätter und meist gelbe Blüten.



Diese hier ist fast so groß wie Ferdinand und daher an die 200 Jahre alt.



Völlig andere Eindrücke von den Anden erhalten wir mit der Seilbahn auf den 4700 m hohen Pico Espejo.



Doch dazu heißt es vorerst einmal anstellen um Tickets zu bekommen.




Hier schweben wir die erste der 4 Etappen über tropische Andenvegetation zur Station La Montaña hinauf.



In jeder Station gibt es ein Restaurant und ärztliche Versorgung.



Meist gondeln wir durch Wolken und Nebel bergwärts.



Die Luft ist etwas dünn geworden, doch nun sind wir am Gipfel. Kirche und Staat sind hier gleichwertig vertreten.



Der Pico Bolivar, mit 5007 m der höchste Berg Venezuelas, ist leider auch in dichte Wolken verhüllt. Doch so würde er bei Schönheiten aussehen.



Als Ausländer fallen wir besonders auf, so wird hier Gabi um ein Interview gebeten.



Bei der Talfahrt gibt der Nebel den Blick auf Mérida frei.


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