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Es werden Posts vom November, 2025 angezeigt.

Mangroven, Fregattvögel und weiße Strände

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Tucacas heißt unsere Übernachtungsstadt. Sie bildet das Tor zum Morrocoy Nationalpark, welcher Küste, Inseln und Meeresbuchten beinhaltet. Der Plan zeigt diesen Küstenabschnitt mit einer Vielzahl von Cayos, das sind kleine Inseln mit Mangroven, Palmen und kleinen Sandstränden.   Mit einem Boot durchstreifen wir diese faszinierende Landschaft. Mangroven ganz nah Die Fregattvögel haben hier ihren Lebensraum. Die Männchen zeigen ihre Paarungslust mit einem riesigen roten Kehlsack. Auch Ibisse sind hier heimisch. Das Flachwasser schimmert smaragdgrün. Eine Bilderbuchküste An einigen Stränden sind wir fast allein. Die Venezulaner kommen zur Wehnachtszeit und im August. Auch Gabi genießt Sonne, Sand und Meer. Leider haben wir kein Schnorchelzeug dabei, denn es soll Korallenriffe geben. Die nördlichste Insel Cayo Sombrero ist die bekannteste. Familienzusammenkünfte Uns gefällt Cayo Boca seca am besten. Hier suchen wir uns frischen Fisch aus, der gegrillt prima schmeckt. Tropischer Starkre...

Weltkultur, Wüste und Wasser

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 Es war eine lange Nacht mit 16 Stunden Busfahrt von Mèrida nach Coro. Doch wir kommen gut an im Weltkulturerbe Coro. Etliche Kolonalhäuser sind mustergültig renoviert  wie hier die Casa del Sol. Innenhöfe mit Arkaden strahlen eine angenehme Atmosphäre aus. Weltkulturerbe ist Coro wegen der besonderen Baumaterialen, die beim Hausbau verwendet wurden: Lehmziegel, Holz und Kalk. Die Kathedrale aus dem 17. Jh. hat eine schlichte Außenfassade. Jeder Stadt ihre Murales. Hier über das Fest des Moros, und seinen Kasperln. Am Rande von Coro überrascht eine kleine Wüste. Der Sand wurde über Jahrhunderte von der nördlichen Halbinsel Paraguanà angeweht. Sogar eine richtige Düne gibt es, zu deren Erklimmung Gabi etwas Hilfe benötigt. Die Blätter des Uvelas werden von Ziegen gefressen. Das Vogelnest hat eine besondere Tropfenform. Das Gemeinschaftsbild mit unserem guia Miguel und dem Übersetzer David. Bei speziellen Erklärungen ist uns doch die englische Sprache lieber. Rund 15 km entfernt...

Im Paramo und der Nebel auf 4700 m

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  Wir wollen ein wenig die Anden erkunden und buchen eine Tour hinauf zum Paramo. Pipa ist unser Chauffeur und Bruce heißt unser Guia. Wir passieren dabei mehrere Dörfer, die allesamt von der Landwirtschaft leben. Kartoffeln, Brokkoli, Knoblauch, Karotten gedeihen bis über 3000 m. Die Arbeit der Bauern ist mühsam, denn sie haben kaum Maschinen. Direkt an unserer Anfahrtstrasse steht diese Kirche. Sie besteht aus unzähligen großen und kleinen Steinen, ohne Mörtel! Sie wurde von einem 80 jährigen Mann errichtet. Ab ca. 3500 m sind wir im Paramo, einer fantastischen baumlosen Landschaft.  Dort zeigt sich wie hingetupft eine bunte Blütenlandschaft. Der Arnika blüht hier violett am Rande einer kleinen Lagune. Doch die dominierenden Pflanzen im Paramo sind die Frailejones. Ganz eigenartige Gebilde! Es gibt etwa 150 Arten. Sie wachsen nur 1 cm im Jahr, speichern Wasser im Stamm, haben samtige Blätter und meist gelbe Blüten. Diese hier ist fast so groß wie Ferdinand und daher an die 2...