Indigenes Dorf mit geologischer Einzigartigkeit


Nach unseren anstrengenden Bustouren gönnen wir uns einen 
3-Tagesaufenthalt in Purmamarca, einem indigenen Dorf mit geologischer Einzigartigkeit.



Denn die Bergwelt rundum zeigt sich in farbiger Vielfalt.



Den Mittelpunkt bildet der Cerro de 7 Colores.
Ablagerungsgesteine quer durch die Erdzeitalter prägen das hochinteressante geologische Bild.
Wer es wissen will:
Grau, dunkelgrün 600 Mio Jahre
Purpur und dunkelrot 540 Mio Jahre
Hellgrau, gelblich 500 Mio Jahre
Rot 100 Mio Jahre
Hellrosa 65- 21 Mio Jahre



Das Dorf hat nur ebenerdige Häuser und hat sich trotz seiner touristischen Nutzung seine Eigenart bewahrt.



Es gibt nur Gassen aus gestampfter Erde.


Die indigenen Einheimischen haben sich an die Touristen gewöhnt und eine neue wirtschaftliche Grundlage gefunden.



Die Plaza mit ihren alten Bäumen bildet auch hier den Mittelpunkt des Dorfes.



Hier verkaufen die indigenen Frauen alle möglichen Produkte aus Wolle, die die Touristen mit nach Hause nehmen.



Dieser Algarrobo ist an die 300 Jahre alt.



Burschen warten auf den Autobus.



Das Dorf ist Weltkulturerbe, da werden die Häuser wieder vom Putz  befreit, damit die ursprünglichen Lehmziegel sichtbar werden.
 


Der Friedhof sieht anders aus als bei uns und liegt immer über dem Dorf.



Ein tiefgründiges Murales mit zukunftsweisendem Inhalt: 
Aqua es Vida. Tierra techo trabajo, Ni una menos -
La Patria es el otro.



Ein Paseo Los Colorados führt über 3 km rund um den 
Cerro Los 7 Colorados.



Dabei bewundern wir nicht nur die geologische Vielfalt, sondern auch Einzelheiten am Weg. 
Eine Kaktusblüte



Die Erosion schafft bei unterschiedlich harten Gesteinen besondere Erscheinungen.
Zwei Augen



Zwei Frauen, oder?



Wir kommen wieder in Dorfnähe.



Und heute ist Heiliger Abend.
Daher wünschen wir euch allen mit diesem Christbaum auf der Plaza ein schönes Weihnachtsfest.



Am Christtag werden wir in einen solchen Bus steigen um nach Salta zurückzukehren.









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