Rad am Berg, ein Salto und Sonntag am Bach
Der Busterminal von San Luis ist wohl der modernste in Argentinien.
Einige Kilometer von San Luis entfernt liegt an einem runden Stausee
(span. Embalse) der Ort Potrero de Los Funes.
Etwas überrascht sind wir, dass sich um diesen Embalse eine Autorennbahn befindet.
Sie ist aber wegen des juristischen Einschreitens der Anrainer nicht mehr in Betrieb. Doch die breiten Asphaltflächen sind geblieben.
Unser Hotel, eine kleine noble Anlage, liegt Gott sei Dank abseits der Rennstrecke,
Und hat nicht nur einen ökologischen wertvollen Teich,
sondern auch ein Schwimmbad.
Das Hotel ist für uns Rückzugsort, doch wir suchen bald nach einem Radverleih.
Der ist wiederum in San Luis, daher heißt es 2 Stunden warten.
Unsere Radtour führt in die Sierra, zu einem auf 1400 m gelegenen Mirador.
Es wirkt zwar nicht steil, doch es ist mehrmals zum Schieben und zudem weht am Kamm oben starker Wind.
Der Ausblick auf eine Ebene mitsamt einer Stadt ist trotzdem prächtig.
Nach der Radtour kommt am selben Tag noch die zweistündige Wanderung zum Salto de la Moneda. Salto ist das span. Wort für Wasserfall.
Ein Wegerl führt um einen Inselberg herum, dann rauscht es.
Und er stürzt vor uns herunter, der Salto.
Im Becken unterhalb des Falles lässt sich gut schwimmen.
Wasser bildet auch den Mittelpunkt des nächsten Tages. Dieses Mal ist es der Rio Trapiche, ein lieblichen Bach, der an diesem Sonntag viel besucht wird.
Kinder haben Spaß, von einer Schutzmauer zu springen.
Die Ufer sind mit schattenspendenden Bäumen bestückt.
Massage an der Bachschwelle
Familientag am Bach
Schwimmen geht nicht, doch das warme Wasser macht hungrig.
So bereiten die Männer auf der Parilla das Fleisch zu.
Auch wir gönnen uns ein Grillkotelett vom Rind.
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